Über den Markt
Das Freilichtmuseum Stehrerhof zeigt das bäuerliche Leben im Hausruckviertel vergangener Jahrhunderte. Der historische Vierkanthof bildet die authentische Kulisse für den traditionellen Ostermarkt mit altem Brauchtum und Handwerk.
Besucher erleben traditionelles Osterbrauchtum wie Palmbuschenbinden, Eierfärben mit Naturfarben und alte Handwerkstechniken. Das Kinderprogramm lässt die Ostertraditionen lebendig werden.
Das Freilichtmuseum
Das Freilichtmuseum Stehrerhof in Neukirchen bei Lambach ist eines der authentischsten Freilichtmuseen Oberösterreichs. Der typische oberösterreichische Vierkanthof mit Wohntrakt, Stall, Scheune und Nebengebäuden wurde in seinem originalen Zustand erhalten und vermittelt ein ungeschminktes Bild des bäuerlichen Lebens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu Ostern wird das Museum zur Bühne für gelebtes Brauchtum.
Brauchtum und Mitmach-Programm
Der Ostermarkt am 21. und 22. März 2026 setzt voll auf Authentizität: Handwerker demonstrieren live alte Techniken wie Korbflechten, Töpfern, Wachsziehen und das Eierfärben mit Zwiebelschalen und Kräutern. Besucherinnen und Besucher können selbst mitmachen und ihre eigenen Osterdekorationen herstellen. Besonders beliebt ist das Palmbuschenbinden – eine typisch oberösterreichische Tradition, bei der kunstvolle Sträuße aus Buchsbaum, Weidenkätzchen und bunten Bändern gebunden werden. Das Kinderprogramm führt die Jüngsten spielerisch an die alten Bräuche heran.
Anreise und Hinweise
Anreise
Das Freilichtmuseum Stehrerhof liegt in Neukirchen bei Lambach, rund 40 Kilometer südwestlich von Linz. Mit dem PKW über die A1 Westautobahn Abfahrt Lambach, dann Richtung Neukirchen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Zug bis Lambach, dann Bus nach Neukirchen (Fahrtzeit ab Wels ca. 45 Minuten). Kostenlose Parkplätze vor dem Museum.
Kombination
Tipp: Lambach mit seinem Barockstift und dem berühmten romanischen Freskenzyklus liegt nur 6 Kilometer entfernt und eignet sich ideal für eine Kombination. Wer das Hausruckviertel weiter erkunden möchte: Der nahegelegene Hausruck-Wald bietet im Frühling schöne Wanderwege, und die traditionellen Wirtshäuser der Region servieren authentische oberösterreichische Küche.
Regionalgeschichte
Das Hausruckviertel hat eine besondere Geschichte: Unter dem Hausruck-Wald lagern die letzten verbliebenen Braunkohlevorkommen Österreichs, deren Abbau bis 2016 in Betrieb war. Das Kohlemuseum in Thomasroith erzählt diese Industriegeschichte und ergänzt den Freilichtmuseum-Besuch um eine interessante weitere Perspektive auf die Region.
Highlights
- Historischer Vierkanthof
- Palmbuschenbinden
- Eierfärben mit Naturfarben
- Altes Handwerk
- Bäuerliches Brauchtum
- Kinderprogramm